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Neues von Monte Alto

Und dann kam Helfer Holger und wirkte in ein paar Tagen ein kleines Wunder: Zita, deren krankes Bein nun keinen Ärger mehr macht, lässt sich reiten:

 
 
 

Nun herrscht schon reichlich lange Sturm, und das Anfang Juli, ganz ungewöhnlich. Ein Baum am Reitplatz ließ immer mehr Äste fallen, so dass es zu gefährlich wurde, den Platz zu benützen. Holger kletterte kurzerhand trotz Sturm hinauf und sägte alles ab, was über den Reitplatz hing (links). Und Califa, der Spinner, den sonst immer nur ich reite, lässt sich auch problemlos von Holger reiten (rechts). Außerdem hat Max dank Holger seine Männerphobie überwunden, allerdings weiß man noch nicht, ob das übertragbar ist...... (unten). Und Pancho geht jetzt auch mit auf die Ausritte!

 

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Versuch mal einer, Trampolin zu springen und dabei die Zügel immer gleichlang zu halten..... (Sarah)

Zu Pfingsten kamen dann lauter nette Gäste, u.a. Silke und Sarah, die längst zu den "Wiederholungstätern" gehören. Außer reiten, Reitunterricht und Freiarbeit machten wir auch Trockenübungen, also Reittraining ohne Pferd, um den handunabhängigen Sitz zu üben, ohne die Pferde damit zu ärgern:

.... oder kein Wasser aus den Bechern zu verlieren! (Silke) 

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Zu Ostern werden natürlich Ostereier gesucht:

Gast Lena, meine Schwester Mike und ihr Sohn Flo suchen Eier.

Im Frühjahr 11, zu Ostern, kamen dann die ersten Gäste, und tatsächlich war es schon warm genug zum baden.

 

 

Mein Neffe Flo geht mit Pancho spazieren (oben)

Und Flo, ich und Liska machen eine kleine Pause im Schatten (links).

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 Anfang 11

Nun müssen die Schäden des Winters beseitigt werden, um so besser, dass gerade viele Helfer da sind! Die große Palme in meinem Garten hatte trotz ständiger Vergiftungsaktionen den Palmenkäfer und musste entsorgt werden, ebenso wie einige Eukas, die offenbar mit dem Wasserüberschuss nicht klarkamen.

 Der Schopf war zwar noch schön grün, aber dann kippte sie einfach um! 

 

Wunderbarerweise stand eines Tages Moritz vor der Tür, der auch noch helfen wollte, und obwohl schon 2 Helferinnen da waren, haben wir ihn gerne aufgenommen, denn er hat einen Kettensägenschein! Also weg mit den toten Eukas!

Und deshalb versuchte ich, sie zu verbrennen, aber das ist, also wolle man einen Sack nasser Erde verbrennen!

 Nun, so ging das nicht, aber es war ja so viel trockenes Holz da, also machten wir ein Riesenfeuer, natürlich gleich auch mit einigen Gästen, und .....

....schmissen die Palme drauf!

 

Moritz und Vanessa sorgten für live music .....und dann war die Palme weitestgehend weg!

Die letzten Reste müssen wohl auf das Herbstfeuer warten.

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 Winter 10/11

Und wieder ein verregneter Winter, der See ist wieder voll (links) und alle Blumen kommen später, der Sauerklee (rechts) kommt sonst im September/Oktober und blüht allerspätestens zu Weihnachten, dieses Mal jedoch erst im Januar.

 

 

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Die Pferde wurden wenig eingesetzt und verdösten den Sommer auf ihre Art..... 

Der Sommer 2010 verlief recht ereignislos. Nach rund 5 Monaten Regen musst ich viel reparieren, beschneiden und saubermachen. Viele Gäste kamen auch nicht, "dank" der Krise überall.

 

Die kleine Josie kam schon den 2. Sommer und kann nun schon ganz alleine auf Sharif reiten, sogar "oben ohne".

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Winter 09/10

Nachdem es erst fast den ganzen Herbst 2009 nicht geregnet hatte, regnet es seit dem 29.11. fast pausenlos. Depressionen, Huffäule und Erkältungen nehmen Überhand, bei mir allerdings glücklicherweise nur letzeres!

Ich habe schon 3 Kubikmeter groben Kies auf die Wege gefahren, und immer noch ist überall Matsch!

Wenigstens sind meine Wiesen schön grün, und irgendwann kommt ja der ....

 

Frühling 2010 

Der Barragem da Bravura, der viele Jahre viel zu leer war, sich letztes Jahr in einem auch schon nassen Winter ziemlich erholt hatte, läuft nun endlich mal wieder über! Und es ist kein Ende abzusehen, dabei haben wir schon März!

Alle Blumen kommen zu spät, auch die Mandelblüte, die manchmal schon im November anfängt, begann erst im Februar.

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 Liska

Am 26.1.2010 kam Liska zu uns. Ein kleiner schwarzer Mix mit braunmeliertem Gesicht und Pfoten und einem weißen Fleck auf der Brust. Mehr unter hunde

 

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Nun ist der 1. Weihnachtstag und die Tragödie schon einen Monat her, also wird es wohl Zeit, darüber zu schreiben:

Ich hatte mal 2 tolle Hunde.......... doch leider nicht mehr, Leroy und Silva sind weg!

Am 25.11. verschwanden die beiden beim Morgenspaziergang. Sie waren in letzter Zeit ziemlich unausgelastet, da man mit Pancho ja nur an der Leine spazieren gehen konnte, da machten sie dann gerne auf eigene Faust noch eine Runde extra. Das war zwar nicht direkt erlaubt, aber -wie ich dachte- auch kein wirkliches Problem, denn sie kannten sich ja überall aus und waren immer schnell wieder da. Nur dieses Mal eben nicht.

 

Letztes Foto von Silva und Leroy

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Im September kam Pancho zu mir. Ein 3. Hund kam eigentlich gar nicht in Betracht, doch er war schon einige Monate auf Monte Alto und gehörte meinem Dauermieter und Teilzeithelfer Alberto, war aber leider völlig erziehungsresistent und daher ungeeignet, doch ins Tierheim zurück sollte er ja auch nicht. Also kam er zu mir. Mehr unter hunde.

 

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Logan wird von Nina und Alex "gepöngelt".

 Nun habe ich ewig nicht aktualisiert, denn Anfang des Jahres ging lange das Internet gar nicht oder nur selten, dann ging die Saison los mit vielen Gästen, Reitmädels und der goldenen Hochzeit meiner Eltern. Die Gäste waren durchweg sehr nett, meistens Reiter, was sicher dem Film zu verdanken ist, und es waren zum 1. Mal viele Kinder dabei, das kam bisher eher selten vor. Meine Pferde haben das toll gemacht, besonders die erfahrenen Lehrpferde Pico und Sharif, aber auch Marei bewährte sich gut. Und Logan war sowieso der Hit!

Fahnenreiten ist immer sehr beliebt und eine gute Gehorsamsübung.

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 Endlich trug unser Filmwochenende vom Juni 2008 Früchte, leider nicht mehr im Internet zu bestaunen:

Der Film lief am 25. Januar 2009 auf ARD Ratgeber Reise

Ein weiterer, ausführlicherer Film lief am 1.4.2009 auf SWR, beide sind nur bei mir auf DVD zu sehen.

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Und nun ist die Winterweide offen! Vor lauter Freude kommt man kaum zum Fressen. 2 der Füchse links sind keine ....
 

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13.11. So viel Abschied: nun sind auch noch Quentin und Mel gegangen. Was seit Jahren geplant war, ist nun eingetroffen, die beiden stehen jetzt bei Barão de S. João auf dem Land ihrer Besitzer und werden von einem sehr netten ungarischen Paar betreut. Sie mögen sich überhaupt nicht und vermissen "ihre" Hafis sehr. Mel hat schon viele Löcher in ihre Boxenwand getreten und Quentin leidet unter ihrer Aggressivität. Hoffentlich gewöhnen sie sich aneinander, wenn sie schon keine Freunde werden. Freundschaft mit Mel scheint sowieso unmöglich, hier mochte sie keins der Pferde. Sie mochte nur Max, doch auch der ignorierte sie, sogar, wenn sie rossig war.

 

 

So sieht die Trennwand zwischen Quentin und Mel auf Mels Seite aus. Inzwischen sind sie sogar auf der Laufkoppel getrennt, es ging nicht anders. Schade!

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Und gleich noch eine traurige Nachricht: am 22.9. starb auch noch Naomi. Sie hatte schon gleich nach Wanjas Tod ihr Verhalten total verändert, wir sagten immer, sie macht den Ersatzwanja, nur leider nahm sie das zu genau. Sie fraß kaum noch, wieselte nicht mehr so herum, auch das abendliche Schmusen wurde immer weniger, und dann fiel sie immer häufiger um. Einige Wochen konnte man sie noch mit Wanjas alter Medizin über Wasser halten, doch dann konnte sie sich nicht mehr bewegen und das war's dann..... nun liegt sie bei Wanja.

Wenigstens geht es allen anderen Tieren gut! Besonders die alte Tallinn macht mit ihren 26 immer noch eine tolle Figur. Wenn man ihre Zähne nicht sieht, die fast waagerecht stehen, glaubt man niemals, dass sie so alt ist. Nur sehen kann sie nicht mehr gut.

 

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Auch dieses Jahr wieder vereint: das Superteam Hanna und Jessi, die schon letzten Herbst hier waren und nun auch zu den zahlreichen Monte Alto Fans gehören. Da wollten wir natürlich gleich übertreiben und meldeten uns für ein Distanzrennen an, an dem dann aber nur Jessi und ich mit Califa und Pico teilnahmen, weil Aladin im letzen Moment noch einen Klumpfuss bekam.

 

Wir ritten durch endlose Mondlandschaften, was Califa gar nicht gefiel. Er blieb immer wieder stehen und glotzte fassungslos herum, da nahmen wir eine Abkürzung und ließen uns freiwillig disqualifizieren. Wir müssen wohl noch üben.....

 
 

Nach dem Rennen gab es ein richtiges portugiesisches Fest mit Essen bis zum platzen und typischer Live-Musik, es wurde getanzt und gesungen. Wir hatten die Pferde nach Hause gebracht, gebadet und alle auf die Koppel getan. Dann sind wir mit dem Auto wieder zum Rennen gefahren, so konnte Hanna auch mit.

 

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 Nun ist es passiert: Der alte Eisbär ist tot!

Am 9. Juli 2008 verstarb Wanja mit etwas Nachilfe, nachdem er sich von einem Schwächeanfall, der ihn auf seinem letzten Spaziergang am 8. Juli ereilte, nicht mehr erholte. Immerhin wurde er 16 Jahre, 7 Monate und 3 Tage alt.

 

 

Wanja hat bis zuletzt fast immer am Morgenspaziergang teilgenommen, musste allerdings manchmal in der "Hundeambulanz" (links) nach Hause gefahren werden, was ihn aber nicht hinderte, am nächsten Tag wieder mit zu wollen.

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Und dann kam das Fernsehen! Am 20.06. kamen Gordian (Regie), Marco (Kamera) und Octávio (Ton) nach Monte Alto, um für ein Urlaubsmagazin (ARD + SWR) einen Film zu drehen. Das war sehr aufregend (vor allem für die Pferde, die Kameras gar nicht schätzen), lustig (für uns Menschen) und anstrengend (für alle).

Der Reitunterricht wurde gefilmt und die Worte der Reitlehrerin (meine) für die Nachwelt festgehalten (unten und rechts). 

 

 

 Auch die Kinderreitstunde mit Renée auf Pico und Lea auf Sharif wude festegehalten.

Der selbstverständliche Umgang der Kinder mit den Pferden (links mit Logan) war ebenfalls Thema des Films.

 

 

Zwischendrin fanden wir alle Zeit für Strandvergnügen, wobei Hanna, ich und Elin in den Wellen tobten, während die Kamera unter dem Schirm ein Nickerchen hielt.

 

Abends wurde gegrillt, teilweise für den Film (unten) und danach saßen wir alle zusammen.

 

Das Filmteam macht Feierabend!

 

Aladin wird Filmstar! (rechts) Auch die Ausritte wurden gefilmt. Das ist gar nicht so leicht, 5 Pferde und Reiter, 2 Hunde und 3 Filmleute unter einen Hut zu bringen! Oft mussten wir an der selben Stelle mehrmals vorbeireiten, immer nahe bei der Kamera, mit der Califa sich gar nicht anfreunden konnte. Claudia (unten rechts) ritt dieses Mal nicht mit, leistete aber wertvolle Hilfe durch spenden von Sonnencreme.
 

Volker hat die meisten Fotos auf dieser Seite gemacht, daher ist er kaum zu sehen, hier (oben) also das Beweisfoto, dass er wirklich dabei war! Eine Mountainbiketour um den See wurde auch noch gefilmt, aber leider ohne Fotos, da der Fotograph einer der Fahrer war.

Der Sendetermin des Films wird natürlich auf dieser Seite bekannt gegeben.

   

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Beduinen brachten ihre Kamele und andere Haustiere mit .....

Anfang Mai gab es in Lagos ein sehr schönes Mittelalterfest mit tollen Buden, Musik, Fahnenträgern, Jongleuren und natürlich Reiterspielen.

 

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Winter/Frühling 08: Marei geht nun gut auf dem Platz, sogar galoppieren hat sie gelernt, dank den Super-Reitmädels Barbara (März), links, und Neele (April), rechts.

 

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Der Sommer velief schön, aber leider ohne Fotos, da der Chip kaputt war und alle verloren gingen. Auch mit Reitmädels war wenig los, da eine wegen Unfall (noch in Deutschland) ausfiel, dafür waren aber die letzen 3 um so besser!

 
Silva wuchs und gedieh, was man von Zita nicht sagen konnte, die war dauernd krank. Herbst und Winter brachten mal wieder viel zu wenig Regen. Wanja wurde 16 und hat, seit Silva kam, fast keine epileptischen Anfälle mehr gehabt.

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 5. Mai/Neuzugänge: Monte Alto hat 2 neue Hunde. Das kam so: Gina, mein Reitmädel, wollte einen Welpen haben, also ritten wir zu Silke, die in der Hunderettung aktiv ist, um einen auszusuchen. Als wir da ankamen, war Carola auch da mit ihren 3 Welpen, ebenfalls aus der Hunderettung, die ganz "zufällig" dem entsprachen, was ich eines Tages, wenn Wanja nicht mehr ist, haben wollte. Ich hatte Silke nämlich gesagt, dass ich ihre Welpen zwar süß fand, aber später mal in jedem Fall ein Weibchen wollte , was groß wird, möglichst beige sein und von einer Herdenschutzhunderasse (also Serra da Estrela oder Rafeiro) sein sollte. Die sind zwar sehr teuer und aus Rettungsaktionen kaum zu kriegen, aber ich dachte, ich hätte ja noch viel Zeit.... Aber als ich Silva sah, war es um mich geschehen, und ob man nun einen Welpen um sich wuseln hat oder zwei, spielt auch keine große Rolle mehr!

 Silva und Ginas Lutz

Siehe auch Hunde

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Frühjahr 07: Meine Eltern waren mal wieder superfleißig und haben die Küche fast ganz alleine ausgebaut! Es gibt nun einen 4flammigen Gasherd, eine Mikrowelle, einen Kühlschrank und viel mehr Platz.

 

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Winter und Frühjahr 07:

Leider regnet es wieder viel zu wenig. Und es ist dauernd kalt. In Deutschland ist es wärmer als hier. Das Gras wächst kümmerlich, aber besser als vor 2 Jahren.

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06/07: Der Jahreswechsel verlief friedlich, wir haben wunderbares Wetter, es ist warm und alles blüht. Die Saat ist in der Erde, nun fehlt wirklich der Regen. Trotzdem genießen alle die Sonne, die Pferde dürfen täglich auf die Weide, wo sie nichts zertrampeln können, weil der Boden knochentrocken ist. Bald werde ich kein Gras mehr haben, das ist mir im Winter noch nie passiert. Hoffentlich gibt es nicht wieder so eine Dürre wie vor 2 Jahren!

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Manchmal versteckt er sich so, dass ich ihn gar nicht finde.....

6. Dezember 06: Wanja wird 15!!! Damit hat er wohl endgültig das Verfallsdatum für große Hunde überschritten, wie, gut, dass er das nicht weiß! Das Wetter ist nun die ganze Zeit schon schön, nach kurzem Nachtfrost auch wieder recht warm, das tut ihm sehr gut, da kann er seiner Lieblingsbeschäftigung: Schlafen im Grünen, "eifrig" nachgehen. Aber auf unseren Spaziergängen ist er meist interessiert und hüpft herum wie ein junger. Nach 2 epileptischen Anfällen kurz nach seinem Geburtstag (einmal musste ich ihn mit der "Hundeambulanz" = strohgefüllter Bollerwagen nach Hause fahren) kriegt er nun durchblutungsfördernde Tabletten, die sind ein wahrer Jungbrunnen.

 "Hallo? Knipst mich da jemand?"

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November 06:

 

Logan hat die neue Koppel gleich gut beäugt und sich den Nachbarn vorgestellt.

Logan hat jetzt eine Koppel. Ich habe einfach das obere Stück der Laufkoppel abgetrennt, da lebt er jetzt mit Zita zusammen. Das ist ganz gut so, denn jetzt kann ich Zita besser auffüttern, sie ist immer noch so hager. Der Kleine frisst zwar mit, aber so wenig, dass viel für sie übrigbleibt. Aladin findet Fremde erst mal gar nicht gut, und die zickige Mel hat versucht, ihn zu treten, doch bei 5 Elektroseilen kommt sie da nicht durch! Die anderen waren eher interessiert, und Max hat sogar Mel vom Zaun weggejagt, um Logan zu verteidigen.
 

Das Wetter ist schaurig, aber alles ist schon schön grün. Jetzt muss man wieder viel reparieren, von dem man im Sommer gar nicht gemerkt hatte, dass es kaputt ist. Der neue Stall für Quentin ist auch fast fertig. Zita hat Quentins alten Stall sofort in Besitz genommen und kommt da gar nicht mehr raus - leider, denn sie benützt ihn auch als Klo!

Ich habe inzwischen wieder einen VfD-Lehrgang gemacht und bin Rittführerin. Trotz des ewigen Regens und schlechter Voraussage im Internet hatten wir einen zauberhaften Tag für meinen Prüfungsritt, an dem sogar Califa sich einwandfrei verhalten hat!

Esmeralda ist wieder bei ihrem Besitzer, der sie erst mal behalten will.

Logan bleibt nun doch hier! Die Lissabonner schaffen es nicht, Stall und Koppel fertigzumachen, auch ist der Transport zu teuer. Also habe ich ein eigenes Minipony. Nun muss ich natürlich über Gesellschaft für ihn nachdenken, da kommt doch der Gedanke an einen neuen Esel auf......

Herbst 2006: Quentin und Mel bleiben nun mindestens noch 10 Monate hier, der neue Stall ist immer noch nicht genehmigt. Auch Logan scheint ein Dauergast zu sein. Nun muss ich also noch einen Stall bauen, denn Zita ist aus ihrem buchstäblich "rausgewachsen". Notfalls kommt Esmeralda in Zitas alten Stall, da muss sie eben den Kopf etwas einziehen. Dann müssen aber meine beiden Stuten noch einen Winter im Ständer bleiben, das scheint ihnen aber sowieso nichts auszumachen. Da sind sie ja nur zum fressen eingesperrt, ansonsten können sie rein und raus, wie sie wollen.

Esmeralda habe ich inzwischen 2 x behandelt und sie schon läuft sie besser.

Sommer 06: Monte Alto hat mal wieder ein neues Pferd: die holde Esmeralda steht nun hier und wurde sofort mit Logan zwangsbefreundet. Die beiden lieben sich abgöttisch und sind kaum zu trennen. Die Stute ist 12 Jahre alt und Alter Real x Araber, sieht aber sehr Lusi-mäßig aus. Noch hat sie diverse Verspannungen, die ich hoffentlich heilen kann, dann soll sie verkauft werden.

 

(Mehr über Esmeralda unter Physiotherapie)

Esmeralda gehört meinem Nachbarn Francisco Miguel, der zu einer Behandlung nach Lissabon muss. Leider wurde die Behandlung schon 2x verschoben, daher ist auch bei ihr "Ende offen", ähnlich wie bei Logan, der schon 1 Woche nach Ostern nach Lissabon sollte........ Nur, was mache ich im Winter? Logan kann ja in den alten Eselsstall, aber wohin mit Esmeralda?

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Kurz nach Mini-Mos Kastration wanderte hier plötzlich ein schwarzer Kater ein, den der frisch entmannte Kleine nicht vertreiben konnte (ich aber wohl). Bei einem der Kämpfe hat Mini-Mo sich die Hornhaut des rechten Auges einreißen lassen, nun muss sein Auge zugenäht bleiben, bis alles geheilt ist. Der arme sitzt nun schon die 2. Woche mit einem Trichter in einem Hühnergehege.

Links: Mini-Mo, frisch "entbommelt", rechts mit Trichter. Und nochmal Logan, das Bonsai-Pferd....

 

 

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Ostern 06: Wir haben einen neuen Mitbewohner: Logan, seines Zeichens Minishetty, noch nicht mals 90 cm hoch und sehr süß. Er war fast wild auf einer Koppel mit 3 Ponyhengsten, 2 davon und er wurden mir geschenkt bzw. zum Vermitteln angetragen. Einen vermittelte ich an Andreas von Vinha Velha, Logan geht zu meinen Freunden nach Lissabon, sobald es einen erschwinglichen Transport gibt. Der 3. wurde anderweitig vermittelt.

 

 

 

Die Stuten mögen ihn leider gar nicht, aber Quentin zeigt Interesse. Zusammen raus dürfen sie aber nicht, das wäre zu gefährlich.

Logan war innerhalb weniger Stunden zahm, wahrscheinlich kam er ursprünglich aus einem guten Stall. Er läßt sich von bis zu 6 Kindern gleichzeitig putzen, gibt Hufe und war schon am 2. Tag reitbar.

 

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Damit der Wind das Heu/Stroh nicht immer wegweht, habe ich Futterständer gebaut. Die Mädels nehmen ihren gut an, doch der auf der großen Koppel wird meist nur von 1-2 Pferden genutzt, sonst gibt es Streit: Machos!!!

 

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9. April 2006: Heute hat Zita Geburtstag und Pico gab ihr ein schönes Geschenk: er eröffnete die Blumenkoppel. Dabei entstand folgendes Suchbild: wo sind die Ponies? Pico wurde erst nach 1 Stunde wieder gesehen, als wir sie zurück auf die Laufkoppel trieben.

 

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30.Januar: Heute, zu Ehren des Geburtstages meiner Mutter, liegt Schnee auf dem Monchique! Das kommt in 20 Jahren vielleicht einmal vor.

 

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Ende Januar: Ich habe endlich einen funktionierenden Scanner, also habe ich gleich mal ein paar alte Fotos von Lucas eingescannt. Zu besichtigen auf Nachruf auf Lucas.

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Januar 2006: Nun ist es also beschlossene Sache: unsere beiden Gastpferde, Quentin und Mel, werden uns bis spätestens März verlassen. Ihre Besitzer leben schon seit August 05 hier und haben ein Stück Land von 3 ha gekauft, auf dem nun ein Stall entstehen soll. Natürlich ist es traurig, sich zu trennen, doch es hat auch viel Gutes: die riesige Zita, die in ihrem großen, aber niederigen Stall nur noch mit gesenktem Kopf stehen kann, wird Quentins Häuschen bekommen. Und der schusselige Quentin wird mir keine Zäune mehr kaputtmachen. Und Mel, die in über 2 Jahren hier keine Freunde gefunden hat, wird sich mit Quentin zwangsbefreunden müssen. Vielleicht ist es für sie einfacher, mit nur einem Pferd zu stehen, als in einer Herde, wo sie ständig Stress hat.

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Mini-Mo ist ein wahrer Großwildjäger, ich habe ihn schon einige Male mit Kaninchen ertappt, die fast so groß waren wie er selbst. Eins teilte er freundlicherweise mit Leroy.

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Ganz so traurig ist es nun doch nicht ohne die Bäume, denn Harald, mein Vater, hat kurzerhand eine Bank aus den Stümpfen gemacht!

 

6. Dezember: Wanja, mein alter "Eisbär", wird 14! Man sieht es ihm kaum an, doch wenn man ihn ausführt, merkt man schnell, dass er fast gar nicht mehr hört und nur wenig sieht, was das Spazierengehen oder Ausreiten in fremder Umgebung unmöglich macht. Aber hier auf Monte Alto läuft er noch viel rum; der treue Mini-Mo ist auch immer dabei.

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Valera auf der Leiter: 

Die Bäume sind mindestens 12 m hoch. Einen haben wir liegend dann gemessen: 14 m!

 1. Dezember: Wir mussten die Eukalyptusbäume fällen, die der Trockenheit zum Opfer gefallen sind. Und zwar ehe die Stürme anfangen, doch wir hatten keine lange Leiter. Ein netter Kunde lieh mir schließlich eine. Am letzten Novembertag fällten wir (meine Eltern und ich) den ersten Baum, am 1. Dezember kam noch mein moldavischer Helfer Valera und half. In der Nacht kam dann prompt ein Sturm auf.

Kleinbonum und leider auch der Reitplatz sehen nun sehr kahl aus, aber bei Euka schlagen oft die Stümpfe neu aus.

 

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21.Oktober: Heute ist endlich das Wunder geschehen! Die EDP hat zum ersten Mal gezahlt. Seit April speise ich jetzt Strom ein, in meinem Vertrag steht, jeweils 30 Tage nach Monatsende wird gezahlt, aber was sind schon ein paar Monate Verspätung? Das ist eben Portugal. Wenigstens scheint es jetzt zu klappen!

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13.Oktober: Es hat endlich geregnet, und zwar reichlich: am Sonntagmorgen fing es an, regnete dann bis Montag, dann nur noch sporadisch, aber immerhin fast 50 l/m²! Die Brandgefahr ist damit wohl gebannt. Endlich mal ein Sommer ohne größere Feuer in der Westalgarve! Es ist auch merklich kühler, gestern Abend habe ich zum 1. Mal den Ofen angemacht, obwohl man in Deutschland über soviel Empfindlichkeit sicher nur lachen würde. Doch draußen waren es nur 15 °C! Die Pferde sehen aus wie die Wildschweine, sie wälzen sich dauernd im Schlamm. Man sieht schon überall winzige grüne Pflänzchen sprießen, offenbar hat der Frost letzten Winter und die darauffolgende Dürre noch nicht alles zerstört.

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Mini-Mo gehört nun fest dazu. Wir haben seinen Namen abgekürzt, damit nicht Mogli kommt, wenn man ihn ruft. Er ist die einzige Katze hier, die mit den Hunden klarkommt, meine beiden anderen lassen sich immer noch von Leroy jagen und verteidigen nur das Haus gegen ihn. Aber Leroy und Mini-Mo finden sich gegenseitig richtig gut, Leroy hat Respekt, darf aber ganz nah ran, ich denke, wenn das so weitergeht, werden sie bald miteinander spielen.

 

Hier sieht man den Beweis:

 

 September: Nichts weltbewegendes passiert. Immerhin habe ich es geschafft, Heu aus Frankreich zu importieren, das ist viel billiger als aus Deutschland, und die Pferde fressen es gern, obwohl es sehr fein und das Verteilen mühsam ist.

Der Strand ist wunderschön, wieder leer und das Wasser hat immmer noch 25 °C!

 

Seit einiger Zeit streunt bei uns ein kleiner Kater herum, der zwar erwachsen, aber Mini ist, auch ist er gemustert wie Mogli, also tauften wir ihn "Minimogli". Es war ja egal, wie wir ihn nannten, denn er gehörte ja nicht uns..... allerdings sah er das anders. Wo immer er hingehörte, er bleibt nun fest hier, fordert sein Futter, schmust, bringt mir Mäuse und behauptet seinen Platz.

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 August:

Monte Alto hat eine neue Attraktion: wir haben einen Pool! Na ja, wohl eher ein Pühlchen, aber es ist Wasser, es erfrischt enorm und macht Spaß...Melanie (August- Reitmädel) probiert ihn aus.
 

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 Juli: Die ersten Ausritte mit Marei sind sehr interessant. Das Pferdchen scheint keinerlei Angst zu kennen und geht an allem ruhig vorbei. Offensichtlich hat sich die jahrelange Arbeit gelohnt!
 

Links: 5 Blonde beim Ausritt: links ich auf Max, dann Cati, meine Helferin für Juli, auf Marei, hinten rechts Wanja im hohen Hafer.

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Juni: Marei lässt sich nun auch im Trab reiten. Sie hat endlich gelernt, wofür ein Rücken da ist, und lässt den nun munter schwingen. Ihre ersten Ausritte hat sie auch schon brav gemacht. Jetzt gilt es, Kondition aufzubauen.

Die Felder sind alle abgegrast und wir müssen wieder Heu und Stroh beifüttern.

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Mai: Wir haben das Warten auf Regen aufgegeben und das große Haferfeld (auf der Karte bei 8b) aufgemacht. Die Pferde sind überglücklich, endlich wieder grasen! Obwohl wir das andere Futter reduzieren, nehmen sie sprunghaft zu. Nun ja, es ist ja nicht immer Sommer!

Von links: Marei, Sharif, Zita, Mel, Quentin.

 

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9.4. Zita ist nun 1 Jahr alt, 150 m groß und hager. Das schnelle Wachsen ist ihr nicht so gut bekommen. Welches Fohlen ist denn auch schon so groß? Jetzt fütter ich sie erst mal wieder rund.

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5.4. Endlich wurde die Solaranlage angeschlossen. Eigentlich müsste es jetzt regnen, denn es schien schon eine Bösartigkeit des Schicksals zu sein, dass bei dem wunderschön sonnigen Winter meine Anlage nicht einspeisen durfte. Logischerweise müsste es also jetzt, wo sie einspeisen darf, schlechtes Wetter geben.....

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Regen: Endlich hat es mal geregnet! In der Woche vor Ostern gab es 23 l Regen, soviel gab es seit Monaten nicht mehr. Mein Hafer wächst plötzlich doch noch. Also wird es wenigstens ein bisschen Weide geben.

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 Das Rennen:

Am 6.2.2005 fand in Jinny's Reitschule QPA in Bensafrim ein Distanzrennen statt. Quentin und Califa waren ja so mittelfit, nicht direkt in Rennkondition, aber die 5 km bis QPA und die kleinere Strecke von 16 km sollten sie wohl schaffen. Also ritten wir hin. Rechts der Sammelplatz.

 

 Ein freundlicher Mitreiter machte ein Foto von uns, leicht abgeschnitten sind wir doch alle zu erkennen.

  Das Rennen ging über wunderschöne Wege. Unsere beiden Anfänger hatten zwar diverse Panikattacken, wollten auch immer, wenn jemand überholte, mitrennen, machten sich jedoch gut. Nach dem Rennen durften wir sie sogar in Boxen unterbringen, was Califa gar nicht gefiel. Wir bekamen ein Mittagessen und die Pferde ein Ruhepause. Dann ging es wieder heimwärts. Links sieht man uns mit unseren Schleifen, die wir bekamen, obwohl wir letzte wurden.

 

Califa war noch nie in einer Box eingesperrt, dafür ging es recht gut. Nur fressen und trinken wollte das Nervenbündel mal wieder nicht.

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Der Geländereiterkurs:

Vom 26. - 31. 1. fand bei Moni in Aljezur ein Geländereiterkurs des VFD statt. Erik, mein Helfer, und ich nahmen mit Quentin und Califa teil. Dafür mussten die Pferde erst mal nach Aljezur verladen werden, was recht spannend war, da Califa noch nie gefahren war und ein ziemlich nervöses Temperament hat. Da noch ein 3. Pferd von hier unten mitreisen musste, mieteten wir einen Laster für 3 Pferde, so war das Ganze kein Problem. Califa wurde ganz leicht sediert.

 Erik mit Quentin und Califa und Andreas mit Nancy in der Pause kurz vor dem Strand.

 

Erik auf Quentin, in Hintergrund Ilse, eine der Lehrerinnen

Califa und Quentin waren für die Zeit des Lehrgangs beste Freunde. Leider hielt es nicht bis zu Hause....

 

 Moni auf Rah, ich auf Califa und Ilse auf Kontiki

 

Simone (ohne Helm) ritt nur mit, nahm aber am Kurs nicht teil. Rechts: Marion, die andere Lehrerin, auf Boneca.

 Vorne: Gerlinde mit ihrem süßen Nero.

Pause im Wald beim Strand von Aljezur. Quentin wartet (unten), während Erik von Moni gefahren wird (rechts). Erik hatte nämlich die ganzen Paraden noch nicht so ganz verstanden....

Rechts: Pinkelpause, ganz rechts, Califa und ich bei der Dressurprüfung.

 

 

Nach diesem Lehrgang gelte ich nun offiziell als kompetent, Pferde zu halten, ei, wer hätte das gedacht?

* * *

18.12.2004: Heute ging für Monte Alto eine Ära zu Ende. Lucas, mein Wachesel, Maskottchen, Stutenbeschützer und Fohlentrainer, ist in der Nacht gestorben. Offenbar ist ein Blutgefäß in seiner Lunge geplatzt. Es muss sehr schnell gegangen sein. Seine engere Herde, Tallinn, Marei und Quentin standen um ihn herum. Sie haben eindeutig begriffen, dass etwas schlimmes passiert ist, besonders Tallinn ist richtig bedrückt. Die unnahbare Stute lässt sich sogar streicheln. Zita scheint nichts aufgefallen zu sein, aber in ihrem Leben gab es in letzter Zeit so viele Veränderungen,  da fällt das Fehlen eines Freundes, auch wenn es der erste außer der Mutter war, nicht so auf.

Lucas war fast von Anfang an dabei, er kam, als ich ca. 1 Monat auf Monte Alto wohnte. Er kannte alle Tiere, alle Gäste und war allseits beliebt. Sein Trompeten kündigte Besucher und Diebe an, aber auch ausgebrochene Pferde, zugelaufene Schweine u.ä., oder einfach, dass es nun endlich Zeit zum füttern sei. Er wird sehr vermisst.

Mehr über ihn unter: Ein Nachruf auf Lucas

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Okt. 2004: Monte Alto hat nun 10 Pferde! Am letzten Sonntag im Oktober kam Zita, mein reirassiges Lusitanofohlen. Sie wurde hier im Dorf von einem alten Herrn gezüchtet. Ihre Mutter ist "Prata do Monte Negro", eine in der Algarve und Spanien in vielen Zuchtschauen preisgekrönte Brito-Pais Stute, ihr Vater ist "Olimpo", ein Ervideira Hengst, der Körungssieger war. Zita wurde im April geboren, da war sie noch schwarz. Nun ist sie riesengroß, weiß gestichelt, und ganz brav. Auf dem Foto ist sie 3 Wochen alt. Mehr über Zita auf der Seite: Zitas Tagebuch

 

* * *

Sommer 2004: Quentin hat sich inzwischen gut eingewöhnt. Seine Hufe sind nun geländetauglich, aber er wird wohl immer beschlagen werden müssen. Er ist sehr gut mit Tallinn und Lucas befreundet. Mel ist ein gutes Reitpferd geworden. Sie hat offenbar vergessen, dass sie immer nur rennen wollte oder musste und kann nun am langen Zügel zuverlässig im Gelände geritten werden. Nur beim Galopp sprintet sie noch gerne los. Ausgerechnet der kleine Pico ist aber schneller als sie. Auf dem Platz muss sie noch viel lernen. Mit den anderen Pferden verträgt sie sich immer noch nicht, aber sie tritt wenigstens nicht mehr....

Anfang 2004: Es gibt 2 neue Pferde Quentin und Mel. Beide gehören einer befreundeten Familie, die jeweils in den Ferien zum Reiten kommt und plant, bald dauerhaft hier zu wohnen. Beide Pferde dürfen hier voll mitarbeiten.

Die Scheune ist fertig. Auch die Solarpanele sind schon drauf. Angeblich werden sie noch im Juli angeschlossen.

OK, war ein kleiner Witz, es ist Ende August und immer noch hängen wir nicht am Netz! Das ist Portugal! ... Mitte Oktober und immer noch nix!

 
Immer noch ein Witz, es ist Februar (2005!!!) und die Panele hängen nicht am Netz!  

 

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